auseinandersetzungen-um-die-zukunft-des-menschen-kunstundspiel-1 - kunstundspiel

Auseinandersetzungen um die Zukunft des Menschen

Auseinandersetzungen um die Zukunft des Menschen – Rudolf Steiner in Deutschland 1922 | Peter Selg Ein entscheidendes...
€22,00
€22,00
Zwischensumme: €22,00

Versandkostenfrei ab 50€

auseinandersetzungen-um-die-zukunft-des-menschen-kunstundspiel-1 - kunstundspiel

Auseinandersetzungen um die Zukunft des Menschen

€22,00

Auseinandersetzungen um die Zukunft des Menschen

€22,00

Auseinandersetzungen um die Zukunft des Menschen – Rudolf Steiner in Deutschland 1922 | Peter Selg

Ein entscheidendes Jahr in der Geschichte Rudolf Steiners und der anthroposophischen Bewegung: In „Auseinandersetzungen um die Zukunft des Menschen – Rudolf Steiner in Deutschland 1922“ untersucht Peter Selg die großen öffentlichen Vortragsreisen Rudolf Steiners und die zunehmend aggressive gesellschaftliche Stimmung, mit der er und die Anthroposophie konfrontiert waren.

Im Januar und Mai 1922 unternahm Rudolf Steiner umfangreiche Vortragsreisen durch Deutschland. Organisiert wurden sie von einer großen jüdischen Konzertagentur und erreichten ein außergewöhnlich großes Publikum: Rund 30.000 Menschen hörten Steiner in oftmals voll besetzten Sälen.

In seinen Vorträgen sprach er über die erkenntnismethodischen Grundlagen sowie die Forschungsergebnisse der anthroposophischen Geisteswissenschaft und stellte seine Gedanken einer breiten Öffentlichkeit zur Diskussion.

Zwischen öffentlichem Interesse und zunehmender Feindseligkeit

Dem großen Publikumsinteresse stand eine zunehmend polemische und aggressive Berichterstattung in Teilen der deutschen Presse gegenüber. Während der zweiten Vortragsreise im Mai 1922 verschärfte sich die Situation weiter.

Steiners Auftritte wurden von Stör- und Attentatsversuchen aus rechtsnationalen, völkischen und antisemitischen Kreisen begleitet. Unter diesen Bedingungen entschied sich Steiner gegen eine weitere, für den Herbst 1922 vorgesehene Vortragsreise.

Nur wenige Monate später, in der Silvesternacht 1922/23, wurde das erste Goetheanum in Dornach durch einen Brand zerstört.

Eine historische Studie über Diffamierung und ihre Folgen

Peter Selg zeichnet die Ereignisse dieses Jahres nach und stellt sie in ihren historischen und gesellschaftlichen Zusammenhang. Dabei beschäftigt ihn insbesondere die Frage, welche Folgen öffentliche Diffamierung, politische Radikalisierung und ein zunehmend feindseliges gesellschaftliches Klima haben können.

Das Buch eröffnet damit nicht nur einen Einblick in eine entscheidende Phase der Biografie Rudolf Steiners, sondern auch in die politischen und kulturellen Auseinandersetzungen der frühen 1920er-Jahre.

Eine interessante Lektüre für Leserinnen und Leser, die sich mit Rudolf Steiner, Anthroposophie, deutscher Zeitgeschichte und der Geschichte der anthroposophischen Bewegung beschäftigen möchten.

Themen des Buches

  • Rudolf Steiner in Deutschland im Jahr 1922
  • Die Vortragsreisen im Januar und Mai 1922
  • Rund 30.000 Zuhörerinnen und Zuhörer
  • Anthroposophische Geisteswissenschaft in der Öffentlichkeit
  • Zeitgenössische Presse und öffentliche Reaktionen
  • Rechtsnationale, völkische und antisemitische Anfeindungen
  • Stör- und Attentatsversuche während der Vortragsreisen
  • Das gesellschaftliche Klima der frühen 1920er-Jahre
  • Das Ende von Steiners großen öffentlichen Auftritten in Deutschland
  • Die Ereignisse vor der Zerstörung des ersten Goetheanum
  • Historische Studie von Peter Selg

EU-Verantwortlicher für Produktsicherheit nach GPSR:

Verlag des Ita Wegman Instituts

Freiligrathstr. 23

D-70372 Stuttgart

Tel.: 0049 711 120 935 79
Fax: 0049 711 2295 4418

E-Mail: info@wegman-verlag.de

Alternativen zu Auseinandersetzungen um die Zukunft des Menschen

Kürzlich angesehene Artikel